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23.09.2017 Weiterbildung der Multiplikatoren für die Atemschutzausbildung der Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

Um die Aus – und Fortbildung der ASGT weiterführend zu organisieren und zu beschreiben, haben sich die Multiplikatoren am Samstag in Bernsgrün zusammengefunden.

Diesmal ging es um das hochsensible Thema: „Atemschutznotfall.“ Zu diesem Zweck ist Lars Seeger von der Unfalldatenbank „atemschutzunfälle.eu“, wieder von Hamburg nach Zeulenroda-Triebes gereist. Lars war bereits das 3. Mal bei uns und das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein!

Nachdem ich mich mit Lars am späten Freitagnachmittag über die Ausbildungsschwerpunkte für Samstag verständigt hatte, ging es am Samstag früh 08:00 Uhr im Bernsgrüner Gerätehaus los. Nach einem kurzen Brainstorming: „Welche Ursachen für einen Atemschutznotfall gibt es?“, erklärte uns Lars tiefgründig die Zusammenhänge der einzelnen Ursachen, wie sie zusammen wirken und was man dagegen machen kann. Seine Ausführungen belegte er immer mit Atemschutzunfällen der vergangenen Jahre, um uns die Fehler noch besser aufzuzeigen.

Im praktischen Teil ging es dann um die Selbsthilfe im Trupp = Überlebenstraining.

 

Was macht man:

-          bei zu wenig Luft,

-          bei abströmender Luft,

-          wenn man keine Luft mehr hat,

- wenn einem der Lungenautomat abfällt,

- wie man sich aus einer Feuerwehrleine befreien kann,

- wie man unter solchen Bedingungen eine Mayday Meldung absetzt.

 

Diese Szenarien wurden  im Stationsbetrieb immer wieder geübt! Wie verständige ich mich mit meinem Trupppartner, wie mache ich ihm begreiflich welches Problem ich gerade habe! Wie reagieren wir zusammen darauf, wie kommen wir zusammen in einen sicheren Bereich und wie setzt man dabei noch die Mayday Meldung ab, so dass sie auch beim GF richtig ankommt!

Wir merkten alle sehr schnell, dass wir mit diesen Szenarien am Anfang völlig überfordert waren!! Und dass wir ganz schnell an unserer Leistungsgrenze angekommen sind. Lars sagte zu uns: „Solang ihr euch bei Luftnot noch versucht den Atemanschluss vom Gesicht zu reißen, müssen wir das Training fortführen! So etwas darf im Einsatz nicht passieren!“ Jetzt schob Lars noch Übungen ein, um das Luftanhalten zu trainieren, sich selbst an die Grenze des Machbaren zu bringen. Spätesten jetzt kam bei uns die Frage auf: „Warum setze ich mich solchen Qualen aus“! ABER -  nur so kann man im Ernstfall richtig und kontrolliert auf einen Atemschutznotfall reagieren. Am Ende des Ausbildungstages übten wir noch unter realen Bedingungen im Atemschutzausbildungscontainer, was dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt hat.

Alle Multiplikatoren waren derselben Meinung: Der Ausbildungstag hat uns alle an unsere Grenzen gebracht und uns aufgezeigt, dass im Ernstfall ohne ein konsequentes  Atemschutznotfalltraining die Überlebenschancen sehr gering sind!

Und das war erst der Anfang eines ANT, die Fortführung und der Einsatz des Sicherheitstrupps folgt beim nächsten Mal.

Nun sind wir in der Pflicht diese Übungen bei uns zu festigen und an die anderen ASGT der Feuerwehr Zeulenroda-Triebes weiter zugeben!

Da Lars jetzt schon zum dritten Mal in Zeulenroda-Triebes war, kann man sagen, er kennt uns inzwischen so gut, dass er speziell auf jeden Einzelnen eingegangen ist, um noch das Letzte aus jedem herauszuholen.

So konnten wir gegen 16:00 Uhr, alle ganz schön geschafft, ein positives Resümee über den Ausbildungstag ziehen.

 

Danke Lars!

Wir freuen uns alle schon auf die Weiterführung 2018.

Carsten Fröb – Leiter Atemschutz

 

 

 

16.09.2017   FF Teichwolframsdorf macht  AS - Weiterbildung in Bernsgrün

Die Feuerwehr „Teichdorf“ absolvierte ihre erste AS Weiterbildung im  Atemschutzübungscontainer.

Die Ausbildung begann am Samstag 08:00 Uhr mit leider nur 5 Geräteträgern. Nach einer theoretischen Ein- und Unterweisung der Ausbildungsschwerpunkte ging es praktisch weiter. So durchliefen die Kameraden Folgendes: PSA im Innenangriff, Einsatzkurzprüfung mit Fehlersuche, Anlegen von Zusatzausrüstung, Fortbewegungsarten, Begehen von Treppen und das Verfolgen der Rückwegsicherungen unter Einsatz realistischer Bedingungen.

Nach Beendigung der Ausbildungsschwerpunkte waren sich die Kameraden einig: Wir müssen unbedingt wieder kommen, um die Ausbildung fort zu führen! Durch die lockere Atmosphäre entstand  eine rege Diskussion, die einen sehr guten Erfahrungsaustausch für beide Seiten brachte.

Ich möchte mich auf diese Weise nochmals bei den Kameraden aus Teichwolframsdorf für die sehr gute Disziplin und Zusammenarbeit bedanken. (cf)

 

 

 

18. und 19.08.2017 - Dreifachjubiläum

 

2 Wahnsinnstage voller Jubel, Trubel und Heiterkeit liegen hinter uns, denn unser Dreifachjubiläum anlässlich 125 Jahre Löschwesen, 20 Jahre Feuerwehrverein und 20 Jahre Jugendfeuerwehr in Bernsgrün gehört der Geschichte an.

 

Am vergangenen Wochenende konnten wir die süßen Früchte monatelanger Vorarbeit ernten und die hat sich so richtig gelohnt, denn bis auf das Wetter am Freitagabend, verlief alles nach Plan.

 

Den Einstieg in unser 3fach-Jubelfest bot am Freitagabend die Festveranstaltung für geladene Gäste und Vertreter aus der Politik, den Ortsvereinen und benachbarter und befreundeter Wehren. Sie überbrachten ihre Grüße und Glückwünsche und anerkennende Worte, nachdem sie dem kurzweiligen Vortrag aus der Geschichte des Löschwesens, gespickt mit lustigen Episoden aus unserer Feuerwehrvergangenheit von einem inszenierten Bernsgrüner Urgestein getauft auf den Namen „Schnabeline“ lauschten.

 

 

Ein Höhepunkt auf unserem geschichtlichen Zeitstrahl war auch ein gemeinsamer Gesangsbeitrag der Floriansjünger und der Feuerwehr- und Vereinsmitglieder, die gemeinsam ein Löschgerät besangen, dass mehr als nur Wasser zum Löschen spendete.

 

 

Natürlich gehören zu einem Fest auch Geschenke, für die wir uns ganz herzlich bedanken möchten. Es hätte sicher jedes Einzelne verdient, genannt und gezeigt zu werden, aber als echtes Sahnestück erwies sich die Geburtstagstorte der Kreisjugendfeuerwehr Greiz e.V.

 

 

Die Anregung an die Geladenen, am Abend der Festveranstaltung von Sachpräsenten abzusehen und dafür eine Spende zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung zu leisten, wurde sehr gut angenommen und so war schon im Vorfeld eine beachtliche Summe auf dem Spendenkonto eingegangen.

 

Für ihre langjährige Feuerwehrzugehörigkeit konnten die Kameraden Maximilian Stölzel (10 Jahre) sowie Werner Müller, Steffen Zimmermann und Jens Graupner (30 Jahre) und Hans-Jürgen Weiland (45 Jahre) geehrt werden.

 

 

Bedingt durch das Wetter -mit plötzlich einsetzenden Starkregenfällen- wurde die Festveranstaltung kurzzeitig unterbrochen, das Festzelt geräumt und die Veranstaltung in die Fahrzeughallen umverlegt. Dies tat jedoch der Stimmung keinen großen Abbruch, auch wenn sicher einige unserer Gäste nass wurden.

 

 

Da kam das Gastgeschenk in Form eines Handtuchs mit dem Aufdruck „125 Jahre Löschwesen Bernsgrün - Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und Verein“ gerade recht. Für die Versorgung unserer Gäste mit Speisen danken wir ganz herzlich der Fleischerei Wohlleben aus Pausa sowie unseren Helfern für die Versorgung mit kühlen Getränken.

 

 

Der Samstagvormittag lockte mit Spaßwettkämpfen, an dem 11 Mannschaften zu je fünf Personen teilnahmen. Und Spaß gab es zu Hauf, denn es musste viel Geschicklichkeit bewiesen werden, so u.a. beim Büchsen stapeln am Wackeltisch und am Luftballonaufblasverteiler. Die größte Gaudi aber bereitete das Aufwickeln eines Schlauches durch eine menschliche Schlauchhaspel die aus 2 Kameraden gebildet werden musste.

 

 

 

Sieger bei den Jugendfeuerwehren war verdient die Mannschaft aus Zeulenroda vor den Kameraden der Cossengrüner Wehr und der Gastgebermannschaft Bernsgrün II. Bei den Wehren siegte die Ranspacher Wehr vor den Bernsgrüner Männern und Silberfeld. Den größten Spaß hatte jedoch unsere Frauenmannschaft, die vor lauter Lachen am Boden völlig zum Erliegen kam.

 

 

Anschließend präsentierten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit ihrem kindgerechten Löschgruppenfahrzeug einen Löschangriff wie aus dem Lehrbuch und nach dem Kommando "Gefahr, alle sofort zurück" stürzte die Fassade des angenommenen Hausbrandes in Form einer Hausfassadentafel tatsächlich ein. Alles reiner Zufall???

 

 

Gegen 13:00 Uhr wurde dann auch der letzte Einwohner durch unsere Freunde der „Privilegierten Schützengesellschaft 1734 zu Triptis e.V." sprichwörtlich aus dem Haus geschossen. Die langsamen und schnellen Feuersalven aus Handbüchsen und vier wunderschön anzusehenden Kanonen begeisterte die Gäste, wobei die Mitglieder selbst durch ihre traditionelle Kleidung schon eine echte Augenweide waren.

 

 

Zur Kaffee- und Kuchenzeit und bei herrlichem Sonnenschein wusste die Schalmeienkapelle Bernsgrün zu begeistern und auch ein Besuch der Chronikausstellung im Flur des Vereinshauses lohnte, ebenso wie ein Blick in und auf die ausgestellten Feuerwehrfahrzeuge nebst ausgefahrener Drehleiter der Triebeser Wehr.

 

 

Unsere kleinen Besucher wurden bestens durch Fahrten mit dem Feuerwehrauto, an der Bastelstraße, beim Entenangeln und natürlich bei Fahrten mit dem nostalgischen Kettenkarussell unterhalten.

 

 

Es folgten die witzig inszenierten Haushaltsunfälle und natürlich der angekündigte Wohnzimmerbrand, getreu des Festmottos "Es wird heiß" und das wurde es wahrhaftig!

 

 

Was passiert, wenn ein angeschaltetes Bügeleisen beim Plausch mit der Nachbarin vergessen wird? Öl in der Pfanne mit Wasser versucht wird zu löschen? Beim Grillen mit Spiritus und Benzin nachgeholfen wird? Oder eine Sprayflache starken Temperaturen ausgesetzt wird? Das Ergebnis waren Flammen und Explosionen die sicher mahnend in Erinnerung bleiben werden.

 

 

Wachrüttelnd auch der demonstrierte Wohnzimmerbrand! Innerhalb von nur drei Minuten blieb vom Wohnzimmer, das durch eine brennende Zigarette Feuer fing, nur noch verkohlte Asche übrig. So verstand jeder, dass nur ein funktionierender Rauchmelder Chancen zum Überleben bietet und eine rechtzeitige Flucht vor den giftigen und den undurchsichtigen Rauchgasen sowie der enormen Hitzeentwicklung möglich machen kann.

 

 

Bevor der Abend mit Tanz durch die musikalische Umrahmung der Band "die Klostermänner" und einem gigantischen Feuerwerk ausklang, rockte auch noch einmal das Festzelt beim 1. Hilfe-Flashmop der Vereins-, Jugend- und Feuerwehrmitglieder und der Tanz der Atemschutzgeräteträger.

 

 

Hier eine Videozusammenfassung vom 19.08.2017:

 

Was für ein grandioses Fest! Es wird noch lange in unserer Erinnerung bleiben.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Gratulanten, bei allen Gästen und Besuchern, bei allen Helfern, bei allen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, der Feuerwehr und des Vereins, bei den Familienangehörigen, die viele Stunden auf ihre Liebsten bei den Vor- und Nachbereitungen verzichten mussten, bei allen Spendern und natürlich gilt ein ganz besonderes Dankeschön auch den Sponsoren und Unterstützern sowie der Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes, ohne die die Durchführung des Festes in diesem Rahmen nicht möglich gewesen wäre.

 

Ganz herzlichen Dank auch an unsere Kameraden aus Arnsgrün, die die Brandsicherheitswache gestellt haben. 

 

 

05.08.2017 Absicherung  56. Thüringen Rallye

Dieses Jahr war es erstmals wieder soweit, dass die Thüringen Rallye, ein Lauf zur Deutschen Meisterschaft, wieder im Oberland gastierte. Der MSC Pößneck suchte sich wie zu DDR - Zeiten die schöne und kurvenreiche Strecke rund um Wolfshain aus. So starteten die Fahrer am Trockenwerk in Richtung Dobia weiter zum Wolfshainer Kreuz, durch Wolfshain und wieder zum Trockenwerk. Der Rundkurs musste zweimal befahren werden ehe die Piloten am Wolfshainer Kreuz in Richtung Pöllwitz abbogen, wo an der „Mücke“ das Ziel der Sprintstrecke war. Mit 17,4 km war der Rundkurs „ Neue Häuser“ der längste bei der 56. Thüringen Rallye.

Die 1. WP (Wertungsprüfung) begann 08:51 Uhr, die Zweite 11:51 Uhr. So konnten wir ca. 14:00 Uhr wieder ins Gerätehaus einrücken.

Die Rallye ist bei diesen zwei Wertungsprüfungen ohne größere Zwischenfälle gelaufen, so dass wir keine Hilfe leisten mussten.

Unsere Aufgabe an diesem Tag war nur die Kurven wieder zu säubern.

 

 

 

 

24.06.2017 - Atemschutzweiterbildung der Feuerwehr Korbußen

Die Feuerwehr Korbußen führte am Samstag ihre Atemschutz- Aus- und Weiterbildung in Bernsgrün fort.

Diesmal war nur eine kleine Abordnung von Kameraden nach Bernsgrün gereist, was aber keinen Abbruch der Ausbildung mit sich führte.

Die Ausbildung begann wieder 08:00 Uhr. Nach einer theoretischen Ein- und Unterweisung der Ausbildungsschwerpunkte ging es nach dem Frühstück praktisch weiter.

Das Schlauchmanagement und die Strahlrohrführung standen diesmal im Vordergrund. So wurden verschiedene Möglichkeiten trainiert eine Schlauchreserve oder  Schlauchtragekörbe zu packen. Gleichzeitig konnten bei der Anwendung  Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten abgewogen werden. Ebenso wurden verschiedene Ausführungen von Hohlstrahlrohren getestet. Danach haben die Kameraden mit den gewonnen Erkenntnissen verschiedene Löschmethoden ausprobiert. Als Abschluss des  Ausbildungstages durchliefen die Kameraden noch einen Durchgang im AS Ausbildungscontainer.

Nun liegt es an den Kameraden aus Korbußen, die gewonnen Erkenntnisse für sich umzusetzen.

Ich bedanke mich bei den Kameraden aus Korbußen für die erneut sehr gute Disziplin und Zusammenarbeit.

 

 

 

10.06.2017   FF Langenwetzendorf macht  AS - Weiterbildung in Bernsgrün

Die Feuerwehr Langenwetzendorf absolvierte eine  AS Weiterbildung im  Atemschutzübungscontainer.

Die Ausbildung begann am Samstag 08:00 Uhr mit 9 Geräteträgern. Nach einer theoretischen Ein- und Unterweisung der Ausbildungsschwerpunkte ging es praktisch weiter. So durchliefen die Kameraden Folgendes: PSA im Innenangriff, Einsatzkurzprüfung mit Fehlersuche, Anlegen von Zusatzausrüstung, Fortbewegungsarten, Begehen von Treppen, Selbstretten aus Gebäuden unter Einsatz realistischer Bedingungen. Nach Beendigung der Ausbildungsschwerpunkte waren sich die Kameraden einig: Wir müssen unbedingt wieder kommen um die Ausbildung fort zu führen! Durch die lockere Atmosphäre entstand  eine rege Diskussion, die einen sehr guten Erfahrungsaustausch für beide Seiten brachte.

Die Ausbilder möchten sich auf diese Weise nochmals bei den Kameraden aus Langenwetzendorf für die sehr gute Disziplin und Zusammenarbeit bedanken.

 

 

 

06.05.2017   FF Weida macht wieder AS - Weiterbildung in Bernsgrün

Die Stützpunktfeuerwehr Weida absolvierte eine weitere AS Weiterbildung im  Atemschutzübungscontainer. Diesmal waren auch Kameraden aus Steinsdorf dabei.

Die Ausbildung begann am Samstag 08:00 Uhr mit 8 Geräteträgern. Nach einer theoretischen Ein- und Unterweisung der Ausbildungsschwerpunkte ging es dann praktisch los. So durchliefen die Kameraden Folgendes: PSA im Innenangriff, Anlegen von Zusatzausrüstung, Fortbewegungsarten, Begehen von Treppen, Selbstretten aus Gebäuden und das Arbeiten mit der Wärmebildkamera unter Einsatz realistischer Bedingungen.Durch die lockere Atmosphäre entstand  eine rege Diskussion, die einen sehr guten Erfahrungsaustauch für beide Seiten brachte.

Die Ausbilder möchten sich auf diese Weise nochmals bei den Kameraden vom Stützpunktbereich Weida für die sehr gute Disziplin und Zusammenarbeit bedanken.

30.04.2017 - Impressionen der Maifeierlichkeiten 2017

 

Pünktlich um 18:00 Uhr begann am gestrigen Sonntag vor dem Feuerwehr- und Vereinshaus in Bernsgrün das Aufstellen des diesjährigen Maibaumes. Unter den Augen vieler anwesender Gäste und Besucher und mit Hilfe technischer Unterstützung der Fa. Liebmann Bau wurde der Maibaum problemlos aufgestellt. Unser 22 m langer Maibaum stammt noch aus dem Vorjahr und wird umweltbewusst mehrfach wieder verwendet. An ihn wurde die 7 m große Birke befestigt, ebenso wie der mit bunten Bändern versehene Kranz und die 14 m lange Girlande aus Fichtenstreu.

 

 

Um 19:30 Uhr ging es dann für die Kameraden der Wehr zur Absicherung des Fackelumzugs der Schalmeienkapelle durch den Ort. Nach Rückkehr der Kameraden wurde dann unser Feuer samt der Hexe der Jugendfeuerwehr entfacht.

 

 

Im Garten hinter dem Feuerwehrhaus konnte bei bester gastronomischer Versorgung durch den Feuerwehrverein Bernsgrün e.V. verweilt und spannende "Feuer"-Gespräche geführt werden.

 

 

Vielen Dank allen Gäste und Besucher und fleißigen Händen.

 

 

18.02.2017 - Realbrandausbildung in der Brandsimulationsanlage in Bad Köstritz

 

Am 18.02.2017 hatten einige Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Zeulenroda-Triebes wieder  eine Realbrandausbildung  an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule. In der gasbefeuerten Anlage mussten die Kameraden aus Pahren, Niederbohmersdorf und Mehla das richtige Handeln und Vorgehen der erlernten theoretischen  Kenntnisse umsetzen, die sie am 11.02. in Bernsgrün erlernt hatten. So mussten die Teilnehmer unter der Aufsicht der beiden Trainer Carsten Fröb (Bernsgrün) und Michael Schmidt (Triebes) mehrere Übungen durchlaufen.

 

 

 

10.02.2017 - Jahreshauptversammlung/Rückblick auf das Jahr 2016 und Vorschau auf 2017

 

Nach Aussage des Wehrführers Sven Weiland zur Jahreshauptversammlung, scheint das Jahr 2016 mit je zwei Einsätzen, Brandsicherheitswachen und Einsatzübungen doch eher ruhig gewesen zu sein. So rückten die Kameraden zu einer Ölspurbeseitigung und Waldbrandbekämpfung, zu Brandsicherheitswachen bei den örtlichen Fackelumzügen anlässlich der Maifeierlichkeiten und des Martinstags und zu den Einsatzübungen Waldbrandbekämpfung und Bäckerei Becher in Arnsgrün aus. Dennoch konnten am Ende 1.867 Dienststunden für Ausbildung, Verwaltung, Gerätewartung und -pflege gezählt werden. Hiervon fielen 348 Stunden auf die Ausbildung zu Grund- und Kettensägelehrgängen, auf den Kongress Atemschutzunfälle in Notfalldarstellung und Atemschutzgeräteträgerfortbildung.

 

Neben den „normalen“ Diensten waren in 2016 die 24 Mitglieder der Einsatz- und 16 der Alters- und Ehrenabteilung u.a. auch bei dem 20jährigen Kita-Jubiläum mit einer Wasserstrecke, beim Spaßwettkampf in Cossengrün, der Fahrzeugausstellung zum Dorffest in Dobia und mit über 400 Aufbaustunden für die Indienststellung des Ausbildungscontainers für Atemschutzgeräteträger aktiv.

 

Seinen letzten Tätigkeitsbericht als Jugendfeuerwehrwart hat Carsten Fröb vorgetragen,der das Amt des Jugendfeuerwehrwarts nun mit einem weinenden Auge abgibt. „Ich probiere es jetzt mit älteren Kameraden“ und meint damit seinen Einsatz als Leiter in der örtlichen Atemschutzausbildung. Mit 11 Schulungs- und Ausbildungsdiensten blickte er nun auf das Jahr 2016 zurück. 953 Stunden leisteten die 16 aktiven Floriansjünger, ihre Ausbilder 458. Die Ausbildungsdienste der Jugendfeuerwehr beinhalten Theorie, über Kleinlöschgeräte bis zur ersten Hilfe und praktische Dienste für Geräte- und Knotenkunde, bis hin zur Wasserentnahme offene Gewässer und Hydranten. Außerdem nahm die Jugendfeuerwehr am Kreisjugendfeuerwehrtag an der Talsperre Zeulenroda sowie dem dritten Jugendfeuerwehrtag mit den Wehren aus Cossengrün und Pöllwitz und dem Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Greiz in Zeulenroda teil. Ein besonderer „Überraschungseinsatz“ war der Besuch der jungen Aktiven im Leipziger Zoo. Auch wurden gemeinsam Weihnachtsplätzchen in der Bäckerei Grube in Zeulenroda gebacken und zur gemeinsamen Weihnachtsfeier ging es nach Plauen ins Theater zum „Gestiefelte Kater“.

 

Mike Vorwerk übernimmt die Arbeit von Carsten Fröb als neuer Jugendfeuerwehrwart.

 

Für die geleistete Arbeit dankte Bürgermeister Dieter Weinlich und würdigte insbesondere die Inbetriebnahme des Atemschutzausbildungscontainers als „außerordentliche Leistung, die sich echt sehen lassen kann und hier in der Umgebung seinesgleichen sucht“. Ortsteilbürgermeister Andreas Rosenbaum spricht von beeindruckenden Dienststundenzahlen, „wo wirklich was gemacht wird“. Stadtbrandmeister Steffen Jubold appelliert an alle, die Werbetrommel für neue Kameraden zu rühren, denn 2016 konnten leider keine neuen aktiven Kameraden gefunden werden.

 

Im Mittelpunkt des Feuerwehrjahres 2017 steht zweifelsohne die Vorbereitung und Durchführung des Jubiläumsfestes am

 

18. und 19. August 2017.

 

125 Jahre Löschwesen,

20 Jahre Jugendfeuerwehr und

20 Jahre Feuerwehrverein

 

sind Grund zum Feiern genug. „Wir wollen feiern, und wir brauchen viele helfenden Hände dafür“, ruft Feuerwehrfrau und stellvertretende Vereinsvorsitzende Romy Anschütz zur Unterstützung auf und weckt Interesse für ein buntes Festprogramm.


Maximilian Stölzel wurde zum Feuerwehrmann, Kevin Neumeister und Thomas Gradl zum Löschmeister und Wehrführer Sven Weiland zum Oberbrandmeister befördert. Gerhard Fuchs ging altershalber in die Ehrenabteilung über. 

 

vordere Reihe von links: Carsten Fröb, Bürgermeister Dieter Weinlich, Mike Vorwerk, Thomas Gradl
hintere Reihe von links: Maximilian Stölzel, Gerhard Fuchs, Sven Weiland, Kevin Neumeister

 

 

04.02.2017 - Atemschutzweiterbildung der Feuerwehr Korbusen

 

Die Feuerwehr Korbusen und zwei Kameraden aus Großenstein absolvierten am Samstag eine Atemschutz Aus- und Weiterbildung in Bernsgrün.

Die Ausbildung begann 08:00 Uhr. Nach einer theoretischen Ein- und Unterweisung der Ausbildungsschwerpunkte ging es nach dem Frühstück praktisch los. So wurden unter anderem folgende Schwerpunkte vermittelt und geübt:

PSA im Innenangriff, Ausrüsten während der Einsatzfahrt, Fortbewegungsarten im Innenangriff, Begehen von Treppen, das Anlegen von Zusatzausrüstung, Suchtechniken, die Türprozedur, Verfolgen der Rückwegsicherung und das Selbstretten aus Gebäuden. Durch die Vielzahl der Ausbildungsschwerpunkte machte es sich erforderlich, die Weiterbildung als Stationsbetrieb durchzuführen. So arbeiteten vier Trainer an diesem Tag. Auch hier leistete unser Übungscontainer wieder gute Dienste und wir konnten die Ausbildung sehr realitätsnah gestalten.

Trotz der großen Anzahl an Ausbildungsschwerpunkten war es immer noch eine lockere Atmosphäre und wir konnten einen guten Erfahrungsaustauch durchführen. Zum Abschlussgespräch 16:30 Uhr waren alle Kameraden der Meinung:

Es war ein  langer und anstrengender Tag, wir haben viel gelernt und das macht uns sicherer bei unseren Einsätzen!

Die Trainer bedanken sich bei den Kameraden aus Korbusen und Großenstein für die sehr gute Disziplin und Zusammenarbeit.